• Silke

Ein ersts Mal {Hummus in drei Versionen}


Ich bekenne mich schuldig! Ich bin kein großer Fan der orientalischen Küche. Oder vielleicht besser gesagt, von der, von der ich dachte, das sei orientalische Küche. Aber weit gefehlt! Waren es vor kurzem Salzzitronen, dreht sich heute alles um Hummus. Ihr merkt, ich werde immer mutiger. Und auch auf die Gefahr hin, dass sich ein Prinz aus Tausendundeiner Nacht sicher nicht in mich verlieben wird, hab ich dieses Kichererbsenmus vereuropäert.

Aber wer braucht schon einen Prinzen, wenn man doch einen Mann aus den Bergen hat, richtig? Und der ist schwerst begeistert von meiner neuen Liebe zu Hummus. Erst recht, wenn es fertig angerichtet auf kleinen, knusprigen Broten daher kommt.

Und dann ist auch noch alles so schön bunt hier. Gut für die Stimmung, das sag ich euch. Denn ein bisschen Farbe auf dem Tisch wirkt eindeutig gegen den Winterblues.

Vielleicht ist mein Hummus nicht ganz so cremig, aber lecker! Und ich freu mich jetzt schon auf die Grillsaison, da werden heuer aber andere (Kichererbesen-)Saiten aufgezogen!

Hummus á la fräulein glücklich Vorweg: Ich habe für mein Rezept getrocknete Kichererbsen verwendet. Über den Daumen gepeilt kann man davon ausgehen, dass sich das Gewicht nach der Einweich- und Kochzeit verdoppelt. Die Grundlage für alle folgenden Rezepte: 150 g getr. Kichererbsen gründlich waschen und in einer großen, mit kaltem Wasser gefüllten Schüssel über Nacht einweichen. Die Schale muss tatsächlich sehr groß sein, da die Kichererbsen nicht nur ihr Gewicht verdoppeln sondern auch immens an Größe gewinnen! Am nächsten Tag die Erbsen nochmals abspülen, für etwa 2 Std. sehr weich kochen, abschütten und abtropfen lassen. Von dem Kochwasser etwas beiseite stellen. Erbsen-Hummus 300 g Erbsen weich kochen, kalt abschrecken (so bleibt alles schön grün) und abtropfen lassen. Gemeinsam mit den Kichererbsen, 80 g Cashewmus, 4 EL Olivenöl und 2 EL Zitronensaft fein pürieren. Evtl. etwas Kochwasser der Kichererbsen dazu geben, bis eine cremige Masse entsteht. Das Hummus mit gehackten Cashew-Kernen servieren. Tomaten-Hummus Ca. 170 g eingelegte Tomaten (1 Glas mit etwa 280 g Nettogewicht) mit den Kichererbsen und einer Knoblauchzehe fein pürieren und nach und nach von dem Ölgemisch aus dem Glas hinzufügen, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Das Hummus mit gehacktem Basilikum garnieren. Kürbishummus 300 g Kürbis zerkleinern und sehr weich kochen. Den Kürbis mit den Kichererbsen und 3 EL (oder Öl) Butter fein pürieren und so viel von der Kochflüssigkeit der Kichererbsen hinzufügen, bis die Masse eine cremige Masse Konsistenz hat. Das fertige Hummus mit einem TL Kreuzkümmel, frischem Pfeffer und Salz abschmecken und mit gehackten Kürbiskernen sowie etwas Kürbiskernöl servieren. Kräcker (ca. 35 Stk.) 130 ml lauwarmes Wasser mit einer Prise Salz und Zucker sowie 2 EL Olivenöl und 2 TL Trockenhefe vermengen. 250 g Mehl sieben, hinzufügen und den Teig gründlich kneten. Eine Stunde den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen und dann peu á peu dünn ausrollen. Mit einem Servierring (8 cm) Kreise ausstechen und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett backen, bis braune Bläschen entstehen.

...und wieder einmal war das fräulein glücklich!

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