professionelle Food Fotografie

Meine Kochschule und ich {Wassermeloneneis am Stiel}

Also, ganz ehrlich? Eine Kochschule zu eröffnen war eine meiner bislang besten Ideen!

 

Und das sich dieser wunderschöne Raum direkt gegenüber meines Zuhauses und meinem Arbeitsplatz befindet, macht diese Entscheidung noch besser. Warum? Ganz einfach:

 

  • Mir geht die Arbeit so schnell nicht aus!

 

  • Meine Küche zuhause bleibt seit über einem Jahr sauber und unbenutzt. Ich habe sie tatsächlich in all der Zeit nur ein einziges Mal benutzt und mich auf der Stelle geärgert. Selbst Wasser kochen wird zu einer Geduldsprobe mit meinem alten Herd.

 

  • Dank meines starken Küchengeräte-Partners bin ich nun im Besitz einer großartigen Kaffeemaschine. Nie hätte ich gedacht, für einen Kaffee bereits am Morgen die Straßenseite zu wechseln. Ob bei - 20 Grad und Schneefall oder aber bei tropischen Temperaturen, dieser Weg ist zur täglichen Routine geworden.

 

  •  

    Wir haben die beste private Partylocation ever! Ob in kleiner, gemütlicher Runde oder mit 30 geladenen Geburtstagsgästen, einfacher geht es nicht! Zum Glück steht auf einem meiner Lieblingsschildern, die im Garderobenbereich hängen: Die Küche sieht aus wie Sau! Ich hab das Licht ausgemacht, jetzt geht´s!

 

  • Apropos Garderobe: Mir gehen Holzkleiderbügel nicht so schnell aus!

 

Moment, ich komme gleich wieder, hole mir nur schnell einen Kaffee und schau mal, was ich vergessen habe....

 

  • Ah, genau! Bei der Gelegenheit habe ich mir nämlich gleich noch ein kühles Wässerchen mitgenommen, denn ich habe natürlich auch einen Getränkekühlschrank und der ist immer gut gefüllt. Ob Wein, Bier, Prosecco, Mineralwasser oder ein Saftl, alles ist nur einen Katzensprung entfernt.

 

  • Außerdem bieten wir auch COOK, DRIVE and DRINK Kurse an. Ja, ihr habt richtig gehört. Wir trinken Alkohol und fahren Auto! Aber nur mit der Ruhe, ich rede natürlich von unserer 20 Meter langen Auto-Rennbahn, auf der man tatsächlich mit sechs Autos gleichzeitig fahren kann und sogar Boxenstopps einlegen muss. Das ist vielleicht ein Spaß, das sag ich euch!

 

  • Ich lerne ständig neue Menschen kennen! Jeder Kochkurs ist wie ein Blind Date, immer gesellig und unterhaltsam. Einfach nur toll, toll, toll!

 

  • Gebe ich selber Kurse, bleiben immer genügend Leftovers. Ergo: Meine Gefriertruhe ist gut gefüllt, auch für den kleinen Hunger zwischendurch.

 

  • Habe ich einen meiner grandiosen Gastköche in meiner Küche, bleibt natürlich auch immer etwas übrig, so dass ich mir tagelang die Frage: Was koche ich heute? sparen kann.

 

Aber das Beste ist, dass ich ständig dazulerne. Professionellen Köchen über die Schulter schauen zu dürfen, macht nicht nur Spaß, es ist einfach ein Geschenk. 

 

Und somit sind wir auch schon bei meinem heutigen Rezept. Bis vor kurzem wusste ich tatsächlich nicht, dass man aus einer Wassermelone eine klare Flüssigkeit gewinnen kann. Super, oder? Man lernt eben nie aus! Danke lieber Christopher, du hast meinen kulinarischen Horizont schon wieder erweitert!

 

 

Wassermeloneneis am Stiel (10 Stk)

 

1 Wassermelone

2 EL Zucker

Saft einer Limette

 

Zubereitung:

 

Das Fruchtfleisch der Wassermelone pürieren, durch ein feines Sieb streichen und den Saft auffangen. Den Saft erneut durch ein Sieb geben, diesmal jedoch das Sieb mit einem Küchentuch auslegen. Die Flüssigkeit mit dem Zucker und dem Limettensaft verrühren und in Eisförmchen füllen. Die Formen nun ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. So setzt sich das verbliebene Fruchtfleisch ab und verteilt sich hübsch im Eis. Oder aber, ihr lasst die Flüssigkeit in einer Schüssel stehen und schöpft nach einer geraumen Zeit einfach nur den klaren Saft ab. So oder so wandern die Formen über Nacht in den Tiefkühler.

 

TIPP: Das nicht benötigte Fruchtfleisch macht sich als Sommergetränk mit ein bisschen Eis und einem Schuss Prosecco gut.

 

TIPP TIPP: Der klare Saft der Wassermelone ist eine tolle Kaltschale. Als Einlage eignen sich Tomaten, Mozzarella und ein bisschen Basilikum oder Salatgurken. Auch lecker: Anderes Obst dazugeben...

 

 

 

...und wieder einmal war das fräulein glücklich!

 

 

 

 

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