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Das tägliche Fernsehprogramm {Parmesansüppchen mit Chorizo}

Ei, ei, ei...nun hatte ich doch den Vorsatz mehr zu bloggen, aber was passiert? Mich erwischt die Grippe! Und nicht nur eine Grippe. Ich bin mir sicher, dass mich der schwerste Fall erwischt hat. Und ja, ich höre mich jetzt an wie ein Mann, der gerade mal ein bisschen Schnupfen hat. Aber echt jetzt! Ich war richtig krank! Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal tagelang mit Fieber auf der Couch lag und mich durch das tägliche TV-Programm gezappt habe.

 

Und da wären wir auch schon beim Thema: Tagsüber schlafen kann ich einfach nicht. Zum einen, weil es mir zu hell ist und zum anderen, weil ich von der sinnlosen Rumliegerei bösartige Rückenschmerzen bekomme. Dumm gelaufen würde ich sagen. Lesen oder gar am Laptop arbeiten? No go, viel zu anstrengend. Also was blieb mir anderes übrig, als die Fernbedienung für die meinige zu erklären. Ein fataler Fehler!

 

 

Also jetzt mal ehrlich: Mein TV-Verhalten sowie meine Meinung zu verschiedensten Sendungen hat sich für diese kurze Zeit abrupt geändert. Wie dankbar man doch für Abwechslung und Unterhaltung sein kann.

 

Wie jemand die Mutter seines Kindes getroffen hat, war mir bislang tatsächlich völlig egal. Zweieinhalb Männer? Ne, das war tatsächlich noch nie mein Ding! Könnte an einem der Darsteller liegen. Dann gibt´s da noch zwei Mädchen, die versuchen, ein paar Cupcakes zu verkaufen; warum nur? Und weiter geht´s mit deutschen Formaten, in denen Frauen auf der Suche nach dem perfekten Brautkleid sind, um dann im Anschluss um die schönste Hochzeit zu buhlen und womöglich eine Traumreise gewinnen. Haustiere mit Bauchschmerzen vollenden den spannenden Nachmittag.

 

 

Das war nun ein kleiner Überblick von dem, was ich mir da so täglich einverleibt habe. Fazit: Nun weiß ich, warum ich Fernsehgebühren zahle. Ich meine, ich habe wirklich zum ersten mal seit ich denken kann, aus dem Vollen geschöpft und war mit dem Angebot restlos zufrieden.

 

Ok, man sagt ja, dass Menschen mit Fieber auch ganz gerne fantasieren, Krankheiten das Wesen verändern können und Langeweile einen Dinge machen lässt, die man sich unter normalen Umständen nicht vorstellen kann...

 

 

Aber nun bin ich glücklicherweise wieder fit und komme erst gar nicht in die Versuchung, tagsüber den Fernseher einzuschalten. Obwohl ich tatsächlich zugeben muss, dass bereits nach wenigen Tagen übermäßigem Fernsehkonsum eine Art Abhängigkeit entsteht. Zum Glück sorgen momentan ein paar Menschen am anderen Ende der Welt dafür, dass meine Entzugserscheinungen sich stark in Grenzen halten.

 

Wer übrigens nicht weiß, von welchen TV-Formaten ich da rede: Macht gar nichts, dein Leben ist gut wie es ist, nur solltest du über die Fernsehgebühren nochmal nachdenken!

 

 

Und jetzt wieder zurück ins wahre Leben. Und das funktioniert mit diesem Süppchen ganz hervorragend!

 

Parmesansüppchen mit Chorizo (4 Personen)

 

300 g Parmesan

1 kleine Zwiebel

2 EL Olivenöl

100 ml trockener Weißwein

2 EL Mehl

400 ml kalte Milch

300 ml Gemüsebrühe

200 ml Sahne

1 EL kalte Butter

200 g Chorizo

Petersilie

 

Die Zwiebel grob zerkleinern, den Parmesan fein reiben.

 

Das Öl in einem Topf erwärmen (nicht zu heiß) und die Zwiebeln darin sanft andünsten. Nun den Wein dazugeben und einköcheln lassen. Den Topf von der Platte nehmen und die Zwiebeln mit dem Mehl bestäuben. Die kalte Milch klümpchenfrei einrühren, die Brühe dazugeben und die Suppe aufkochen. Den Käse einrühren, mit Sahne aufgießen und unter Rühren schwach köcheln lassen.

 

Die Chorizo würfeln und in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Suppe pürieren, erneut aufkochen, von der Herdplatte nehmen und die kalte Butter einrühren. In Schalen mit der Chorizo, dem ausgetretenen Fett sowie ein wenig Petersilie anrichten.

 

 

...und wieder einmal war das fräulein glücklich!

 

 

 

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