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München ist ne tolle Stadt, aber... {Rhabarberkuchen}

...für mich der finanzielle Untergang! Und da rede ich jetzt erst gar nicht von den tollen Schuhgeschäften, den kleinen Läden, in denen man alles bekommt, was man nicht braucht oder von meinem Lieblingsklamottenshop. Nein, viel schlimmer ist für mich der Viktualienmarkt!

 

Nun kommt hier meine Frage an alle Münchner: Seid ihr genauso marktsüchtig oder tritt diese Abhängigkeit ausschließlich bei Touristen auf?

 

 

Gerade vor einer Woche hatten wir das Glück, mit unserem thailändischen Besuch einen Vormittag dort zu verbringen. Und was soll ich sagen? Sogar sie waren hell auf begeistert, obgleich es doch in Bangkok ungleich weniger schöne Märkte gibt. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass sie tatsächlich haufenweise Obst und Gemüse aus ihrer Heimat entdecken konnten und nach zwei Tagen Deutschland bereits Entzugserscheinungen nach Thaifood hatten. 

 

 

Ich allerdings erfreue mich an allem saisonalen und regionalen Obst und Gemüse. Nach einem solchen Tag ist mein Kühlschrank bis oben hin vollgestopft und es stellt sich dann immer die Frage, wann und zu was ich das alles verarbeiten könnte. Es ist ja nicht so, dass ich mir keine Einkaufsliste schreibe, aber in meinem Korb landet prinzipiell weitaus mehr als erwünscht.

 

Aber was soll´s. Zum Glück ist München nicht gleich um die Ecke und außerdem hatte ich ja meinen Schatz dabei....dem ging es nämlich kein bisschen anders. Nach gefühlten drei Stunden waren unser Korb und unsere Taschen voll und seine Geldtasche leer.

 

Unter anderem haben es Rhabarber, Spargel und sogar die ersten Erdbeeren in meinen Kühlschrank geschafft. Na dann! Ran ans Werk!

 

 

Rhabarberkuchen (ein Blech)

 

Ein Päckchen Trockenhefe (7 g) mit 400 g Mehl und 80 g Zucker vermengen. 100 ml Wasser, 100 ml Sahne, 1 Ei, 80 g gewürfelte Butter sowie eine Prise Salz hinzufügen und die Masse so lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Eine Kugel formen und abgedeckt ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

 

In der Zwischenzeit 5 - 6 Stängel Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Rhabarber in eine Schüssel geben und mit einem EL Zucker besträuen (so verliert er Flüssigkeit).

Für die Streusel 75 g Mehl, 50 g Zucker, 50 g feine Haferflocken und 50 g kalte, gewürfelte Butter mit den Händen vermengen und Streusel kneten.

 

Hat der Teig sich etwa verdoppelt, ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf ausrollen und mit dem Rhabarber belegen (die Flüssigkeit nicht auf den Boden geben!) Abermals ca. eine halbe Stunde abgedeckt ruhen lassen.

 

Zwischenzeitlich den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

 

Die Streusel gleichmäßig auf dem Rhabarber verteilen und  den Kuchen 30 - 40 min. backen, abkühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben.

 

 

...und wieder einmal war das fräulein glücklich!

 

 

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