professionelle Food Fotografie

Und es hat BÄHM!! gemacht {Veggie-Burger}

BÄHM!!! Das war der erste Eindruck, den dieser hübsche Burger bei mir machte. Und auch auf den zweiten Blick muss ich sagen, ich bin ganz verliebt. Zu schade, dass ich keine Pastinake bin, oder von mir aus auch ein Champignon. Dann könnte ich mich jetzt bei diesem ekligen Wetter in die Mitte des Burgers kuscheln, umgeben von meinen Lieblingen Radicchio , getrockneten Tomaten und Avocado. Anstelle von Musik würde ich mich von Chilliflocken, Pfeffer und Salz berieseln lassen. Ein paar Pflänzchen nehm ich auch noch mit. Soweit, so vegan. Aber mit etwas Sauerrahm und ein bisschen Parmesan würde ich mich noch wohler fühlen.

 

 

Nun aber genug geträumt. Tatsache ist nämlich auch, dass ich schon recht bald ausgekuschelt hätte, denn die Überlebenschance, ganz gleich ob Champignon oder Pastinake ist gleich null.

 

 

Veggie-Burger (zwei Personen)

2 rustikale Brötchen (z.B. Ciabatta mit Oliven)
1 große Pastinake
4 - 5 große, braune Champignons
einige Blätter Radicchio
1 Avocado
1 kleines Glas getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
1 EL Sauerrahm (Saure Sahne) oder Öl
1 EL Erdnussöl
Saft einer Zitrone
Pfeffer und Salz aus der Mühle
Chilliflocken
etwas Kesse
einige Blätter glatte Petersilie
optional Parmesan

Die Pastinake schälen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Champignons von Schmutz befreien (am besten mit einem kleinen Bürstchen, aber nicht waschen!) und ebenfalls in dicke Scheiben schneiden. In einer Schüssel Öl mit Pfeffer, Salz und einigen Chilliflocken (je nach Schärfe) vermischen, das Gemüse hinzufügen und mit der Ölmischung vermengen.

Ich darf mich seit kurzer Zeit glücklicher Besitzer eines Airfryers* nennen. Der ist in nullkommanix auf 200°C und braucht nur ein paar Minuten, bis mein Gemüse fertig ist.

Wer diesen praktischen Helfer nicht hat, heizt den Ofen vor und röstet das Gemüse für etwa 15 min., bis es bissfest ist.

Die Avocado halbieren. Die eine Hälfte in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, die andere mit dem Sauerrahm und etwas Zitronensaft pürieren und kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Tomaten ebenfalls mit etwas Flüssigkeit aus dem Glas pürieren.

Nun noch die Radicchioblätter und die Petersilie waschen und trocken tupfen.

Die Brötchen halbieren und nach Belieben ebenfalls kurz im Ofen aufbacken und ein bisschen anrösten.

Und nun wird angerichtet:

Die Avocado-Creme auf die untere Hälfte des Brötchens streichen, Radicchio, Avocado sowie das Ofengemüse darauf schichten und abschließend das Tomatenpüree darauf geben. Mit der Kresse, einigen Chilliflocken, Parmesan sowie der Petersilie toppen, Deckel drauf und fertig.

 

 


Vielen Dank liebes Philips-Team für meinen neuen Airfryer! Ihr wisst, wie man Mädchen glücklich macht <3 * Das Gerät ist ein Teil meines Gewinnes beim Food Blog Award 2015. 

 

 

...und wieder einmal war das fräulein glücklich!

 

 

 

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